Das Ende naht
Wenn der Titel auch etwas melodramatisch klingt, ist damit doch nur gemeint, dass die Arbeit bald fertig ist. Ich finde es ziemlich interessant, über die Herausforderung des Corporate Bloggings an Unternehmen zu schreiben und dabei selbst zu merken, wie herausfordernd das Führen eines Blogs tatsächlich ist, wenn man ziemlich viel zu tun hat.
Die Erstellung einer, hoffentlich, guten Diplomarbeit, stellt erhebliche Anforderungen an das Zeitbudget eines jeden Studenten im Endstadium. Wenn ich in meiner Arbeit also schreibe, dass in einen guten Weblog, so um die 5 bis (dann aber von mehreren Autoren) 40 Stunden pro Woche investiert werden müssen und dann sehe, wie wenig Zeit, neben Arbeit und Diplomarbeit, bei mir selbst für ein solches Vorhaben bleibt, dann zeigt sich erst wirklich wie aufreibend es für den Geschäftsführer eines größeren Unternehmens sein muss, sich diese Zeit aus dem Wochenbudget abzuzwacken.
Neben dem Zeitfaktor, stellt ja auch die mögliche Verbreitung von internen und möglicherweise geheimen Firmeninformationen ein ziemliches Risiko für bloggende Unternehmen dar (wenigstens dann, wenn sie eine schlechte - oder überhaupt keine Blogging Policy haben). Ganz so dramatisch gestaltet sich das hier natürlich nicht. Aber das Wissen, dass zur selben Zeit noch jemand - den ich nicht kenne - am selben Lehrstuhl, beim selben Dozenten, seine Arbeit über - fast - das selbe Thema schreibt, führt, bei aller Kameradschaft unter Studierenden, schon dazu, sich zu überlegen, was man in seinem Blog veröffentlicht und was nicht. Zumal hier der - so hoch gepriesene - “Wissensaustausch” ja ziemlich monodirektional stattgefunden hätte :-)
In meinem Fall habe ich mich wohl dafür entschieden, so wenig wie möglich zu veröffentlichen. Schade eigentlich.
*edit* Unter den beschriebenen Voraussetzungen, hätte das veröffentlichen von Fakten wie Literaturlisten, Gliederung etc. hier tatsächlich wenig Sinn gemacht - insbesondere im übertragenen Rahmen nicht.
Der Grund? Es ging ja um die Entwicklung einer wissenschaftlichen Arbeit in einem - sagen wir einfach - engen Markt von Wettbewerbern mit vergleichbarem Produkt. Natürlich würde ich Porsche (wenn sie denn fragen würden) auch nicht empfehlen, seinen Corporate Blog in der Entwicklungsabteilung zu starten!
So. Das hat mich die ganze Zeit gewurmt. *edit Ende*
Schlussendlich, ist es aber eine wertvolle Erfahrung, zu sehen, was einem da so alles durch den Kopf geht, wenn es daran geht, einen “Corporate-” oder vielmehr “Diplo-” Blog zu schreiben.
All das stellt natürlich nur eine Momentaufnahme dar. Die Ergebnisse der, wie ich *wäre ja auch schlimm, wenn nicht* finde, interessanten Arbeit sollen hier jedenfalls noch veröffentlicht werden. Es dauert halt nur noch ein bisschen.
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Filed under: Allgemein, Corporate Blogging, Verschiedenes
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